Einstieg und Folgeschritte
Zuerst das Audit.
Dann die richtigen Schritte.
Wir verkaufen keinen Leistungsshop. Der Einstieg ist das Automation Audit mit schriftlichem Report – Ihre Konzeptgrundlage. Alles Weitere entsteht als Nachfrage daraus: die Themen, die wir am häufigsten umgesetzt und begleitet haben.
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Einstieg
Automation Audit und Report
Bestandsaufnahme von Fertigung, Systemlandschaft und Datenlage. Ergebnis: ein schriftlicher Report – was sich lohnt, was nicht, in welcher Reihenfolge. Der Report ist Ihre Konzeptgrundlage und gehört Ihnen.
- Vorab beziffert, ohne Anschlusspflicht
- Nein-Empfehlung erlaubt
- Grundlage für Entscheidung und Ausschreibung
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Folgeschritt · Plattform
iniationOS
Produktion, Qualität, Bestand, Asset Management, Energiemanagement und NIS2-Nachweise auf einem Datenfundament. Wir lösen Datensilos auf, statt ein siebtes System dazuzustellen.
- Einheitliche Datenbasis statt Insellösungen
- Produktionsdaten KI-fähig aufbereitet
- Dashboards je Rolle statt Kennzahlenfriedhof
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Folgeschritt · Edge
SWIFT-BOX Edge Gateway
Unsere Edge-Gateway-Familie in drei Ausbaustufen. Zeitreihenerfassung ist in jeder Stufe enthalten – vom reinen Datensammler bis zur KI-Inferenz direkt an der Anlage.
- Connect · Control · Compute
- Energie- und Lastmanagement
- Micro-MES an der Linie
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Folgeschritt · Integration
OPC UA Integration
Maschinendaten erfassen, ohne die Steuerung zu tauschen. Herstellerunabhängig über OPC UA, Modbus, MQTT/Sparkplug und BACnet – umgesetzt von einem Maintainer der Node-RED-OPC-UA-Bibliotheken.
- Retrofit statt Neuanschaffung
- Informationsmodelle & Companion Specs
- OPC UA ↔ MQTT/Sparkplug-Brücken
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Folgeschritt · Robotik
Cobot-Palettierung
Schlüsselfertige Palettierzellen auf Basis von DOBOT-Cobots, vorab in 3D abgesichert und mit derselben Datenanbindung wie der Rest Ihrer Fertigung.
- Zelle statt Roboterarm
- Taktzeit vor Bestellung belegt
- DOBOT Germany · DACH-Partnernetzwerk
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Erweiterung · wenn nötig
Automatisierungskonzepte
Wenn der Audit-Report eine größere Investition oder Modernisierung über mehrere Jahre anzeigt: Zielbild, Varianten und Wirtschaftlichkeit als entscheidungsreifes Dokument. Bei den meisten Einstiegen reicht der Report.
- Retrofit gegen Neuanschaffung gerechnet
- Annahmen offengelegt statt Pauschalversprechen
- Umsetzungsreihenfolge in einzelnen Schritten
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Vom SAP-Auftrag bis zur Rückmeldung – in einem Durchlauf
Ein typischer Folgeschritt aus dem Audit: Der Auftrag steht in SAP, gefertigt wird in der Halle. Dazwischen liegt in den meisten Werken eine Lücke aus Excel-Listen, Laufzetteln und Nachbuchungen am Schichtende. iniationOS schließt sie – in beide Richtungen und im Takt der Produktion.
iniationOS im Detail →
1Der Auftrag kommt aus SAP
iniationOS übernimmt den Fertigungsauftrag mit Menge, Termin und Arbeitsplan aus Ihrem SAP – über die Schnittstellen, die es ohnehin mitbringt. SAP bleibt die führende Quelle, es entsteht kein zweiter Pflegeort und keine Exportdatei, die jemand morgens verteilt.
2Aufteilung in Job-Order-Listen
Der Auftrag wird in einzelne Arbeitsaufträge zerlegt und den Linien, Zellen und Maschinen zugeordnet, die ihn tatsächlich ausführen. Jede Station bekommt genau ihren Teil, in der Reihenfolge, in der er abzuarbeiten ist – nicht den ganzen Auftrag zum Selbstsortieren.
3Die Anlage bekommt ihren Job
Über OPC UA geht der Arbeitsauftrag bis an die Maschine: Sollwerte, Variante und Stückzahl liegen dort an, wo produziert wird, statt von einem Ausdruck abgetippt zu werden. Anlagen ohne eigene Anbindung erreichen wir über die SWIFT-BOX.
4Ergebnisse fließen live zurück
Gutstück, Ausschuss, Störung und Laufzeit gehen denselben Weg zurück nach SAP – während gefertigt wird, nicht erst zum Schichtende. Wer in SAP auf den Auftrag schaut, sieht den Stand der Halle: Was läuft, was steht, was fertig ist.
Technische Basis
Wir arbeiten herstellerunabhängig und konsequent standardbasiert. Die Datenmodellierung orientiert sich an ISA-95 und den Arbeiten der IDTA, sodass Ihre Struktur auch dann noch trägt, wenn Systeme ausgetauscht werden. Auf derselben Basis läuft die KI-Seite: Modelle und Agenten arbeiten mit denselben beschriebenen Daten – lokal betrieben, wo diese Daten das Haus nicht verlassen sollen. Was davon bei Ihnen zuerst dran ist, steht im Audit-Report.
Protokolle
OPC UACompanion SpecificationsModbus TCP/RTUBACnetMQTT / SparkplugSteuerungsprotokolle
Modellierung
ISA-95OPC UA MachineryOPC UA DeviceIDTA · VerwaltungsschaleEU-Produktpass (DPP)Semantik & HerkunftZeitreihen
Integration & Betrieb
Node-REDDockerZeitreihendatenbankenEdge ComputingModelltrainingInferenz an der Anlage
KI-Systeme
KI-ConsultingCognex KI-KamerasCoding-AgentsLokale AgentsModelle on-premise
Edge Computing und KI an der Anlage
Was Geschäftsführung und IT-Leitung fragen, bevor Rechenleistung in die Halle wandert – typisch als Folgeschritt nach dem Audit.
Was heißt Edge Computing bei Ihnen konkret?
Gerechnet wird dort, wo die Daten entstehen. Die SWIFT-BOX steht an der Anlage, erfasst, historisiert und verdichtet, bevor überhaupt etwas nach oben geht. Was in iniationOS, im ERP oder in der Cloud ankommt, ist bereits aufbereitet – das spart Bandbreite und laufende Cloud-Kosten, und die Linie arbeitet weiter, wenn die Leitung einmal ausfällt.
Läuft KI wirklich an der Maschine oder am Ende doch in der Cloud?
An der Maschine. In der Compute-Stufe laufen Anomalieerkennung, Qualitätsvorhersage und Bildverarbeitung lokal – ohne Cloud-Latenz und ohne dass Prozessdaten das Werk verlassen. Trainiert wird dort, wo Rechenleistung günstig ist; ausgeführt wird an der Linie, im Takt des Prozesses.
Welche Daten bleiben unten, welche gehören nach oben?
Unten bleibt, was schnell und massenhaft anfällt: Messwerte im Millisekundentakt, Regelentscheidungen, Rohbilder. Nach oben gehen verdichtete Kennzahlen, Auftragsrückmeldungen, Störungen und Ereignisse. Diese Grenze legen wir im Audit fest – sie entscheidet später über Ihre Cloud-Rechnung und darüber, wie schnell die Anlage reagieren kann.
Warum nicht einfach alles in die Cloud und dort auswerten?
Drei Gründe sprechen dagegen: Latenz – eine Regelentscheidung an der Anlage kann nicht auf eine Antwort aus dem Rechenzentrum warten. Kosten – Rohdaten jeder Maschine dauerhaft zu übertragen und vorzuhalten ist der teuerste denkbare Weg. Und Datenhoheit. Die Cloud bleibt sinnvoll für das, was sie gut kann: werksübergreifende Auswertung und Modelltraining.
Begriffe, die in diesem Umfeld fallen
Edge ComputingEdge AIOn-Edge-DatenverarbeitungInferenz an der AnlageVorverarbeitung und DatenreduktionZeitreihen-HistorisierungAnomalieerkennungQualitätsvorhersagePredictive MaintenanceIndustrielle BildverarbeitungLastspitzenkappungMicro-MES an der LinieModelle on-premiseOffline-fähiger BetriebDatensouveränität
Fangen wir mit dem Audit an.
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Ausgangslage. Sie erhalten eine Einschätzung, ob ein Audit der richtige nächste Schritt ist – und was im Report stehen würde.
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