Referenz · Energiespeicher

Batteriespeicher geregelt
aus Lastgang, Wetter und Börse

Ein Industriespeicher mit 17 MWh neben einer PV-Anlage mit 3 MWp Spitzenleistung. Die Regellogik basiert nicht auf Faustregeln, sondern auf drei Datenquellen, die sauber zusammenlaufen: Lastgang, Wetterprognose und Börsenkurse.

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Herausforderung: Drei Quellen, ein Entscheidungssystem

Ein Industriebetrieb betreibt einen Batteriespeicher mit 17 MWh und eine PV-Anlage mit 3 MWp Spitzenleistung. Die Fahrweise des Speichers soll nicht manuell gesteuert werden, sondern automatisch aus drei Quellen entscheiden: dem gemessenen Lastgang des Betriebs, der Wetterprognose für die PV-Einspeisung und den aktuellen Börsenstrompreisen.

Die technische Herausforderung liegt nicht in der Regellogik selbst, sondern darin, dass diese drei Quellen unterschiedliche Formate, Zeitauflösungen und Latenzen haben. Lastgangdaten kommen in Echtzeit von Zählern, Wetterdaten in stündlichen Prognoseintervallen aus einer API und Börsendaten in 15-Minuten-Auflösung. Wenn diese Quellen nicht sauber zeitlich aufeinander abgestimmt sind, basiert die Regellogik auf inkonsistenten Eingangswerten.

Wir haben an der Datenseite mitgewirkt: Zeitreihenerfassung, Normierung der Zeitauflösungen und eine Datenpipeline, die die drei Quellen so zusammenführt, dass die Regellogik auf belastbaren und zeitlich konsistenten Werten aufsetzt.

17 MWhIndustriebatterie
3 MWpPV-Spitzenleistung
3Datenquellen: Lastgang, Wetter, Börse
EWENetzbetreiber der Erzeugungsanlage

Fragen zu diesem Projekt

Welche Technologien wurden für die Datenpipeline eingesetzt?

Zeitreihendatenbank für Lastgangdaten, REST-API-Anbindung für Börsendaten und Wetterdaten, Node-RED für die Orchestrierung der Datenpipeline und die Normierung der Zeitauflösungen. Die Daten werden in einem gemeinsamen Zeitstempel-Modell gehalten, das die Regellogik konsistent befüttert.

Ist ein ähnliches Projekt für kleinere Speichersysteme möglich?

Ja. Das Prinzip der datengestützten Speicherregelung ist skalierbar. Bereits ab einem Speicher von wenigen hundert kWh lohnt es sich, Lastgang und PV-Prognose zu integrieren, wenn die Energiekosten einen nennenswerten Anteil der Betriebskosten ausmachen. Das Automation Audit gibt eine erste Einschätzung, ab wann sich der Aufwand rechnet.

Welche Rolle hat iniationWARE in diesem Projekt gespielt?

Wir haben den Datenteil übernommen: Zeitreihenerfassung, Normierung und Datenpipeline. Die Regellogik selbst, also die Entscheidung, wann der Speicher lädt oder entlädt, wurde vom Kunden und dessen Energiemanager entwickelt. Die saubere Datenbasis war die Voraussetzung dafür, dass diese Logik verlässlich funktioniert.

Speicherregelung auf belastbarer Datenbasis.

Wir bringen Lastgang, Wetterprognose und Börsendaten in eine konsistente Datenpipeline, auf der Ihre Regellogik aufsetzt.

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