Referenz · Kunststoffverarbeitung

Eine Datenbasis
für 40 Spritzgießmaschinen

Heterogene Steuerungen über OPC UA und Modbus verbunden, Prozess- und Qualitätsdaten in einer gemeinsamen Zeitreihendatenbank, 90 Prozent weniger Ausschuss durch frühzeitige Erkennung von Abweichungen.

Ähnliches Projekt besprechen
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Ausgangslage und Herausforderung

Ein mittelständisches Kunststoffverarbeitungsunternehmen betreibt 40 Spritzgießmaschinen verschiedener Hersteller und Baujahre. Die Maschinen sprechen unterschiedliche Protokolle, einige sind über OPC UA erreichbar, andere nur über Modbus oder proprietäre Schnittstellen. Eine einheitliche Sicht auf Produktion, Qualität und Instandhaltung fehlte.

Das Reporting lief über Excel-Exporte, die nach jeder Schicht manuell zusammengeführt wurden. Abweichungen in der Qualität wurden erst beim nächsten QS-Rundgang erkannt, typischerweise Stunden nach dem Auftreten. Ausschuss war die Konsequenz, nicht nur durch fehlerhafte Teile, sondern auch durch die Nacharbeit, die nötig wurde.

Ziel war eine durchgängige Datenbasis, die Maschinendaten, Qualitätsdaten und Fertigungsaufträge in einem gemeinsamen Modell zusammenführt, sodass Abweichungen sofort sichtbar werden und das Reporting als eigener Arbeitsschritt entfällt.

90 %weniger Ausschuss
40angebundene Maschinen
1Datenmodell für alle Systeme
0manuelle Nacharbeit im Reporting

Fragen zu diesem Projekt

Welche Protokolle wurden für die Maschinenanbindung eingesetzt?

OPC UA für die neueren Maschinen, Modbus TCP und Modbus RTU für ältere Anlagen. Einige Maschinen wurden über herstellerspezifische Treiber angebunden und die Daten über einen Protokollkonverter in OPC UA überführt. Die SWIFT-BOX Edge-Gateway diente als lokaler Collector, der die Daten in Zeitreihen schreibt und gleichzeitig an die zentrale Datenbasis überträgt.

Wie wurde die ERP-Integration umgesetzt?

Fertigungsaufträge wurden aus dem ERP über eine standardisierte Schnittstelle in die Datenbasis übernommen. Die Rückmeldung nach Abschluss eines Auftrags erfolgt automatisch, ohne dass ein Mitarbeiter die Mengen nachbuchen muss. Die Grundlage dafür ist ISA-95, das die Schichten zwischen Maschinenebene und ERP modelliert.

Ist ein ähnliches Projekt für unsere Fertigung möglich?

Das hängt von den eingesetzten Maschinen und Systemen ab. Ein Automation Audit gibt die Antwort: Wir nehmen auf, was vorhanden ist, bewerten die Anschlussmöglichkeiten und liefern einen Report mit einer klaren Empfehlung. Das Audit ist vorab beziffert und der Report gehört Ihnen.

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Wir analysieren Ihre Maschinen und Systeme und geben Ihnen eine belastbare Einschätzung, was möglich und was sinnvoll ist.

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